Steinmeier warnt in Kassel: Wir dürfen uns nicht an Gewalt gewöhnen

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einer Gedenkfeier in Kassel zum 5. Todestag von Walter Lübcke eindringlich vor der zunehmenden Salonfähigkeit menschenfeindlicher Haltungen gewarnt. Er rief dazu auf, sich geschlossen gegen rechtsextreme Aggression zu stellen und betonte die Notwendigkeit von verbalen Abrüstung und einem wachen Rechtsstaat. Die Gedenkfeier fand im Rahmen des Engagements für Demokratie und Menschenwürde statt.

Steinmeier warnte vor der Gefahr des Rechtsterrorismus und erinnerte an Attacken auf Politiker sowie rassistische Gesänge. Er betonte, dass extremistische Gewalt die Demokratie zu zerstören versuche und hob Walter Lübcke als Verteidiger von Menschenwürde und Mitmenschlichkeit hervor. Lübcke wurde als Held des Tuns gewürdigt.

Es ist eine Notwendigkeit, sich geschlossen gegen rechtsextreme Aggression und menschenfeindliche Haltungen zu stellen und aktiv für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftliche Grundwerte einzutreten. Darüber hinaus betonte Steinmeier die Bedeutung eines wachen Rechtsstaats und einer verbalen Abrüstung, um extremistischer Gewalt entgegenzuwirken.

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